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Ostseebad Rerik
Das Ostseebad Rerik ist ca. 30 km von Ihrem Urlaubsdomizil entfernt und ist mit dem Auto bequem oder für den gut Trainierten auch per Fahrrad zu erreichen.

Freuen Sie sich auf einen Tagesausflug nach Rerik. Die angrenzenden Salzwiesen, Dünen und Vogelschutzgebiete und das reizvoll gelegene Salzhaff stellen eine Einheit der funktionierenden Küstenlandschaft dar. Die Tier- und Pflanzenwelt ist in ihrer Vielfalt und Schönheit einzigartig. Die saftigen Salzwiesen sind für die zahlreichen Küstenvögel wie z.B. Seeschwalben, Enten, Rotschenkel und Kiebitz ideales Brut- und Nahrungsgebiet, welches als Europäisches Vogelschutzgebiet anerkannt worden ist.

Rerik gehört mit zu den letzten echten Fischerdörfern in Mecklenburg-Vorpommern. Ganze elf Familien leben noch von der Fischerei und ihre rustikale Berufsbekleidung gehört zum alltäglichen Straßenbild.
Wie überall hinterließen auch in Rerik unsere Vorfahren Spuren. Die ersten Siedler bauten 3500 - 2900 v. Chr. in imposanter Lage mit Blick auf das Meer und über das Salzhaff  ihre Kultstätten. Zu den ältesten menschlichen Bodendenkmalen in unserer Landschaft gehören die Großsteingräber, genannt auch Dolme oder Hühnengräber. Sie sind in der Jungsteinzeit in Folge der bäuerlichen Lebensweise entstanden und den damit einhergehenden neuen kulturellen Vorstellungen. Nicht nur hohes technisches Verständnis, sondern auch enormer personeller Aufwand wurde betrieben, um den Transport der Steine zu bewältigen. Rund um das Ostseebad Rerik gibt es noch 8 Dolme, welche in einem guten Pflegezustand sind und mit Schautafeln beschildert sind. Von Mai - September werden immer dienstags Führungen angeboten.

Stolzes Bauwerk der Reriker ist die 170 Meter lange Seebrücke, welche weit in die Ostsee hineinragt. Allabendlich reihen sich die Angler auf der Seebrücke, um zu fachsimpeln und natürlich etwas Fisch zu angeln.
Südwestlich von Rerik liegt die Halbinsel Wustrow. Die Insel darf nach wie vor  nicht  von den Einheimischen und den Touristen betreten werden.
In Rerik gibt es viel zu entdecken. Entlang der Reriker Kurpromenade, passiert man nach dem Haffplatz mit seinen lebendigen Cafés und Geschäften, den kleinen Yachthafen und den Fischereianleger. Während im Sommer am Haffplatz buntes Treiben  herrscht und es regen Austausch zwischen Einheimischen und Gästen gibt, sind es eher die Feingeister, die sich im Winter in Rerik bzw. an der Ostsee niederlassen. Sie sind auf der Suche nach meditativer Ruhe und Entspannung.
Die vielen Restaurants und Geschäfte bieten kulturelle und kulinarische Spezialitäten aus Mecklenburg-Vorpommern an.
 

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